Tuesday, 8. july 2008
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16:13
World of Warcraft - welche wunderbare Online-Welt, so viele nette Menschen die ich ohne das Game nie kennengelernt hätte, bzw. kennenlernen werde. Und ist es nicht viel besser mit anderen zu reden
während man Abenteuer besteht, anstelle vom stumpfen Sitzen vor dem TV? Zu diesem Thema werde ich mal einen gesonderten Artikel verfassen, das würde sonst zu weit führen. Ich möchte hier allerdings
meine letzte Beziehung aufarbeiten, daher reicht das jetzt als Einleitung.
Februar 2008
Mein damaliger Gemütszustand....naja, sagen wir es mal so, ich war enttäuscht. Enttäuscht davon wie schwer Menschen es sich machen einander nahe zu kommen, wie kompliziert sie sich alles
verbauen was eigentlich so einfach sein könnte...ich mein...Frau liebt Mann, Mann liebt Frau, beide respetkieren sich und sehen sich als Team, sie werden alt zusammen...so die Theorie.
In der Praxis sieht es leider doch ein wenig anders aus...Frau liebt Mann, Mann liebt Frau, Beide wollen nur das beste für sich, der Respekt geht verloren (wozu auch auf andere Rücksicht nehmen,
propagiert die Werbung nicht "I
ch nehm mir was ich will und wann ich es will? Keine Kompromisse? etc.") Ich war da keine Ausnahme, auch ich fiel darauf hinein und verfolgte eher meine
eigenen Ziele, was ja auch gut ist, aber nicht wenn man andere damit verletzt.
Irgendwann fängt man dann doch mal an nachzudenken, und so kam ich zu der Ansicht das ich in einer Beziehung halt kein Einzelspieler sein kann. Das war so ungefähr die Kurzzusammenfassung meiner
Gedanken, die ich beim allabendlichen Gerede im TS (Teamspeak - Software zum kommunizieren per PC) mit Piedro teilte.
Dachte ich noch kurz zuvor, ich bin die einzige in meinem Umfeld die so eingestellt war, wurde ich jetzt überrascht:
"Oh Mädel, Du machst es mir echt schwer, alles was Du sagst ist das was ich mir wünsche."
Ok, ich bin eine Frau, ich war mehr als nur interessiert ganz plötzlich..und wo in meinem Kopf eben noch Gedanken an ein friedlcihes Single-Leben waren, befanden sich plötzlich Bilder von einer
glücklichen, Händchen haltenden Dieda, die endlich gefunden hatte was sie sucht. Natürlich tat ich nach außen betont cool, man möchte ja nicht gleich seine romantische Seite, seine naive
Ich-glaube-an-Märchen-Seite zeigen. So etwas gibt man nicht zu, das ist nicht mehr zeitgemäß...und doch...wünschen tut man es sich, ein Happy-End à la "
Und sie lebten glücklich bis an ihr
Lebensende".
Ich fasste spontan den Entschluss diesen Mann von mir zu überzeugen, aber natürlich so, dass er dachte er würde mich erobern. Und so legte ich mich ins Zeug, bis...
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